In der durch die UN Generalversammlung vom 27. Juli 2012 angenommene Resolution zur Agenda 2030 [ohne Verweis auf einen Hauptausschuss],  (A/66/L.56)] 66/288, heißt es u.a., Zitat...

1. … an dieser Stelle zwecks Kürzung des Beitrags nicht übersetzt.

 

2. billigt das Abschlussdokument der Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung mit dem Titel "The future we want" (Die Zukunft, die wir wollen), das der vorliegenden Resolution beigefügt ist.

 

I. Unsere gemeinsame Vision

 

1. Wir, die Staats- und Regierungschefs und hochrangigen Vertreter, die wir vom 20. bis 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro, Brasilien, unter voller Beteiligung der Zivilgesellschaft zusammengekommen sind, erneuern unser Bekenntnis zur nachhaltigen Entwicklung und zur Gewährleistung der Förderung einer wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltigen Zukunft für unseren Planeten und für die heutigen und künftigen Generationen.

 

2. Die Beseitigung der Armut ist die größte globale Herausforderung, vor der die Welt heute steht, und eine unabdingbare Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung.  In dieser Hinsicht sind wir verpflichtet, die Menschheit dringend von Armut und Hunger zu befreien.

 

Zitatende.

 

Man könnte hier noch auf viele weitere Punkte einggehen. Aber alleine der Punkt 2. sagt alles aus. Nämlich, dass es sich um ein Stück Papier handelt, auf dem zwar ein guter Wille beschrieben wird, der andererseits aber nicht umgesetzt wurde und auch nicht umgesetzt wird. Europa hat bisher über 2 Billionen Euro zur Rettung der Wirtschaft investiert. Für Afrika ist kein Cent übrig.  Außer 500 Mio. Euro, die Kanzlerin Merkel nunmehr in den großen Topf geschüttet hat, der anderen Ländern helfen soll, die in der Agenda 2030 vereinbarten Umweltziele zu erreichen. Das entpricht gerade mal 0,025 Prozent der gesamten EU Investitionen zur "Rettung" der Welt.

 

Wenn alle Maßnahmen und wirtschaftlichen Schäden der Welt zusammengerechnet werden, hätten wir den Grundstein dafür legen können, den gesamten afrikanischen Kontinent auf westliches Niveau anzuheben. Das ist aber offensichtlich nicht das Hauptinteresse des WEF und der UN. Ihre Vision sieht wie folgt aus:

 

Zitat: Aus dem Buch "COVID-19: THE GREAT RESET", von Klaus Schwab und Thierry Malleret.

 

Viele von uns fragen sich, wann die Dinge wieder zur Normalität zurückkehren werden. Die kurze Antwort lautet: niemals. Nichts wird jemals zu dem "gebrochenen" Gefühl der Normalität zurückkehren, das vor der Krise herrschte, denn die Coronavirus-Pandemie markiert einen fundamentalen Wendepunkt in unserer globalen Entwicklung.

 

Einige Analysten sprechen von einer großen Bifurkation, andere von einer tiefen Krise "biblischen" Ausmaßes, aber die Essenz bleibt dieselbe: Die Welt, wie wir sie in den ersten Monaten des Jahres 2020 kannten, gibt es nicht mehr, sie hat sich im Kontext der Pandemie aufgelöst.

 

Radikale Veränderungen von solcher Tragweite stehen bevor, dass einige Experten von einer "Vor-Coronavirus-" (BC) und "Nach-Coronavirus-" (AC) Ära gesprochen haben.

 

Wir werden weiterhin von der Schnelligkeit und der unerwarteten Natur dieser Veränderungen überrascht werden - da sie miteinander verschmelzen, werden sie Folgen zweiter, dritter, vierter und weiterer Ordnung, Kaskadeneffekte und unvorhergesehene Ergebnisse hervorrufen. Auf diese Weise werden sie eine "neue Normalität" formen, die sich radikal von der unterscheidet, die wir nach und nach hinter uns lassen werden. Viele unserer Überzeugungen und Annahmen darüber, wie die Welt aussehen könnte oder sollte, werden in diesem Prozess erschüttert werden.

 

Zitat Ende

 

Auf der Webseite des WEC liest sich das wie folgt:

 

Alle Produkte werden zu Dienstleistungen geworden sein. "Ich besitze nichts. Ich habe kein Auto. Ich besitze kein Haus. Ich besitze keine Geräte oder Kleidung", schreibt die dänische Abgeordnete Ida Auken. Einkaufen ist eine ferne Erinnerung in der Stadt von 2030, deren Bewohner saubere Energie geknackt haben und sich auf Abruf leihen, was sie brauchen. Es klingt utopisch, bis sie erwähnt, dass jede ihrer Bewegungen verfolgt wird und außerhalb der Stadt Schwaden von Unzufriedenen leben, die ultimative Darstellung einer zweigeteilten Gesellschaft.

 

Es gibt einen globalen Preis für CO2. China hat 2017 mit einem Markt für den Handel mit dem Recht, eine Tonne CO2 zu emittieren, die Führung übernommen und die Welt auf den Weg zu einem einheitlichen Kohlenstoffpreis und einem starken Anreiz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen gebracht, prognostiziert Jane Burston, Leiterin der Abteilung Klima und Umwelt am britischen National Physical Laboratory. Europa fand sich unterdessen im Zentrum des Handels mit billigen, effizienten Solarpanels wieder, da die Preise für erneuerbare Energien stark gefallen sind.

 

Die Dominanz der USA ist vorbei. Wir haben eine Handvoll globaler Mächte. Die Nationalstaaten werden ein Comeback gefeiert haben, schreibt Robert Muggah, Forschungsdirektor am Igarapé-Institut. Statt einer einzigen Macht zeigt eine Handvoll Länder - allen voran die USA, Russland, China, Deutschland, Indien und Japan - halbimperiale Tendenzen. Gleichzeitig ist die Rolle des Staates jedoch durch Trends wie den Aufstieg der Städte und die Verbreitung von Online-Identitäten bedroht.

 

Adieu Krankenhaus, hallo Home-Spital. Die Technologie wird das Krankheitsgeschehen weiter verändert haben, schreibt Melanie Walker, Medizinerin und Beraterin der Weltbank. Das Krankenhaus, wie wir es kennen, wird auf dem Rückzug sein, mit weniger Unfällen dank selbstfahrender Autos und großen Fortschritten in der präventiven und personalisierten Medizin. Skalpelle und Organspender sind out, winzige Roboterschläuche und bio-gedruckte Organe sind in.

 

Wir essen viel weniger Fleisch. Ähnlich wie unsere Großeltern werden wir Fleisch eher als Genussmittel denn als Grundnahrungsmittel betrachten, schreibt Tim Benton, Professor für Bevölkerungsökologie an der Universität von Leeds, Großbritannien. Es werden nicht die große Landwirtschaft oder die kleinen handwerklichen Produzenten gewinnen, sondern eher eine Kombination aus beidem, mit Convenience Food, das so umgestaltet wird, dass es gesünder und weniger umweltschädlich ist.

 

Die syrischen Flüchtlinge von heute, die CEOs von 2030. Hochgebildete syrische Flüchtlinge werden im Jahr 2030 volljährig sein. Das spricht für die wirtschaftliche Integration derer, die vor dem Konflikt fliehen mussten. Die Welt muss sich besser auf Menschen in Bewegung vorbereiten, schreibt Lorna Solis, Gründerin und CEO der NGO Blue Rose Compass, da der Klimawandel eine Milliarde Menschen vertrieben haben wird.

 

Die Werte, die den Westen aufgebaut haben, werden auf eine harte Probe gestellt. Wir vergessen die Kontrollmechanismen, die unsere Demokratien stützen, auf eigene Gefahr, schreibt Kenneth Roth, Exekutivdirektor von Human Rights Watch.

 

"In den 2030er Jahren werden wir bereit sein, Menschen zum Roten Planeten zu bringen." Und wenn wir erst einmal dort sind, werden wir wahrscheinlich Beweise für außerirdisches Leben entdecken, schreibt Ellen Stofan, Chefwissenschaftlerin der NASA. Die große Wissenschaft wird uns helfen, große Fragen über das Leben auf der Erde zu beantworten und auch praktische Anwendungen für die Weltraumtechnologie zu erschließen.

 

Daraus leitete das WEF folgende Punkte ab, die in dem unten gezeigenten Video zu sehen sind:

 

Du wirst nichts besitzen und glücklich sein. Was immer du möchtest, wirst du dir leihen und per Drohne geliefert bekommen.

 

Die USA werden nicht mehr die Weltmacht sein, eine Hand voll Staaten werden dominieren. Die Nationalstaaten werden zurückkehren (siehe oben).

 

Du wirst nicht mehr auf eine Organspende warten. Wir werden keine Organe mehr transplantieren, wir werden neue herstellen.

 

Du wirst weniger Fleisch essen. Gelegentliches Vergnügen, aber nichts Dauerhaftes, zum Wohle der Umgebung und Gesundheit

 

Eine Milliarde Menschen werden wegen dem Klimawandel in andere Länder ziehen. Wir müssen einen besseren Job machen, um Flüchtlinge willkommen zu heißen und zu integrieren.

 

Umweltverschmutzer werden für CO2 Ausstoß bezahlen müssen. Es wird einen globalen Preis für CO2 geben. Das wird dazu beitragen, dass fossile Brennstoffe Geschichte sind.

 

Du könntest dich auf eine Reise zum Mars vorbereiten. Wissenschaftler werden daran arbeiten, wie du im Weltraum gesund bleibst. Der Start einer Reise um außerirdisches Leben zu finden?

 

Westliche Werte werden bis zur Belastungsgrenze getestet. Kontrollen und Gegenmaßnahmen, die unsere Demokratien untermauern, dürfen nicht vergessen werden. Das wird in dem Video gezeigt, doch auf der Webseite des WEC liest es sich anders. „Wir vergessen die Kontrollmechanismen, die unsere Demokratien stützen, auf eigene Gefahr“, schreibt Kenneth Roth, Exekutivdirektor von Human Rights Watch.

 

 

 

Quelle:

https://www.weforum.org/agenda/2016/11/8-predictions-for-the-world-in-2030/