Veröffentlicht: 18.02.2021

„Der Impfstoff von AstraZeneca ist wie die anderen derzeit zugelassenen Impfstoffe von Moderna und BioNTech ein elementarer Baustein zum Weg aus der Pandemie. Wer aus Gründen des Populismus und der Selbstdarstellung den Impfstoff von AstraZeneca schlechtredet, indem er die Wirksamkeit anzweifelt und medizinischem Personal von einer Impfung abrät, macht sich mitschuldig daran, wenn der Lockdown länger dauert als nötig und gerade die älteren Menschen weiter an COVID-19 sterben", so Dr. Dirk Heinrich, Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (Virchowbund).

 

Denn jeder unter 65-Jährige, der nicht mit AstraZeneca geimpft werde, nehme einem Über-80-Jährigen derzeit den Impfstoff von BioNTech oder Moderna weg. Weil diese dadurch ein höheres Sterberisiko hätten, werde damit billigend in Kauf genommen, dass Über-80-Jährige nach Infektionen durch das Coronavirus vermehrt sterben würden, so Heinrich.

 

Hätte die Bundesregierung ein entsprechendes Konzept zum Schutz der tatsächlich betroffenen Altersgruppen wäre diese Diskussion vollkommen unnötig. Übersehen wird seitens Heinrich dabei offensichtlich auch, dass Länder wie: Afrika, Australien oder Schweden den Impfstoff von AstraZeneca mittlerweile teilweise oder sogar ganz ablehnen, da es überall dort wo dieser Impfstoff verwendet wird zu zahlreichen Nebenwirkungen insbesondere beim Pflegepersonal in Krankenhäusern und Kliniken kommt und die Wirksamkeit nur bei 70 Prozent liegt.

 

So zweifelt beispielsweise die Gewerkschaft der Polizei in Bayern an der Zuverlässigkeit des Impfstoffes. Polizisten mit diesem zu impfen, sehe man dementsprechend kritisch: "Die ständige Einsatzbereitschaft der Polizei darf durch einen möglicherweise unzuverlässigen Impfstoff auf keinen Fall gefährdet werden", so der Landesvorsitzende Peter Pytlik in München gegenüber Antenne Bayern.

 

Zweifel äußerte auch der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery. Er forderte, den Impfstoff nicht bei Pflegekräften und medizinischem Personal einzusetzen. So sei eine geringere Wirksamkeit nicht von der Hand zu weisen, auch wenn der Impfstoff sicher sei. Gerade Menschen mit hohem Infektionsrisiko sollten deshalb mit besser wirkenden Stoffen geimpft werden.

 

Dirk Heinrich, hält jedoch standhaft an seiner Meinung fest und geht sogar noch einen Schritt weiter. Ehemalige Ärztevertreter, zumal wenn sie in Deutschland nicht mehr in Amt und Würden stünden und die vergangenen Jahre weder selbst geimpft noch einen Patienten persönlich behandelt hätten, und die weder Virologen noch Epidemiologen seien, diskreditieren sich selbst. "Aber viel schlimmer ist: Sie torpedieren die Arbeit aller ärztlichen Kolleginnen und Kollegen, die sich derzeit dem Kampf gegen die Pandemie stellen.“

 

Quelle:

https://www.monitor-versorgungsforschung.de/news/wer-impfstoff-schlechtredet-ist-mitschuldig-an-weiteren-coronatoten