Veröffentlicht: 20.04.2021

Briten, die ihre erste Impfdosis erhalten haben, haben sich nachträglich mit Varianten von Covid-19 infiziert, erklärte die leitende medizinische Beraterin des NHS Track and Trace, Dr. Susan Hopkins, gegenüber der britischen BBC. Sowohl die südafrikanische als auch die Kent-Variante bei Menschen identifiziert wurden, "die ihre erste Impfdosis erhalten haben. Das ist zu erwarten, wir wissen, dass diese Impfstoffe nicht zu 100 Prozent vor einer Infektion schützen", so Hopkins.

 

Impfung schützt Ungeimpfte nicht

"Man kann sehen, dass sie (die Impfungen) gegen die südafrikanische Variante nicht so gut sind wie gegen unsere eigene B117, um eine Infektion und Übertragung zu verhindern." Ein "signifikanter" Cluster der südafrikanischen Variante, der im Süden Londons identifiziert wurde, führte dazu, dass vor kurzem zusätzliche Covid-19-Testeinrichtungen in Lambeth, Wandsworth und Southwark eingerichtet wurden.

 

Trotz dieser bereits seit langem bekannten Tatsache, sollen Geimpfte in Deutschland zum Beispiel nicht mehr in Quarantäne müssen. Was bedeutet, sie werden automatisch zu Superspreadern. Es kann also durchaus möglich sein, dass trotz den Regeln die hohen Fallzahlen in Deutschland auch durch einen gewissen Anteil bereits Geimpfter verursacht werden. Ein genauer Bericht hierzu kann hier nachgelesen werden.

 

Wissenschaftler seien auch besorgt über eine neue Variante, die zuerst in Indien identifiziert wurde. Mehr als 70 Fälle der Variante B.1.617 sind in Großbritannien bereits bestätigt worden. Dr. Hopkins fügte hinzu, „dass es noch nicht genug Daten gibt, um den Stamm als besorgniserregende Variante einzustufen“, aber die Untersuchungen würden laufen.

 

Quelle:

https://www.independent.co.uk/news/uk/covid-vaccine-variant-infected-cases-b1833327.html